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    Unser neues Zentrum in Turunga

    Von Birere nach Turunga

    Das Ernährungszentrum Birere war über viele Jahre eine wichtige Anlaufstelle für viele Menschen: für unter- bzw. fehlernährte Kinder aus armen und sozial schwachen Familien; für Jugendliche, die Hilfe für die Zahlung des Schulgeldes brauchten; für zahlreiche psychisch Kranke, die auf Behandlungsscheine für ein Krankenhaus hofften.
    Die Situation in diesem Stadtviertel Gomas hat sich allerdings in den letzten Jahren sehr gewandelt: Die Bevölkerung wurde schon seit einiger Zeit umgesiedelt, weil der Stadtteil für Handelszwecke umgestaltet werden sollte, verbunden mit einem erweiterten großen, neuen Grenzübergang nach Rwanda. In diesem Zusammenhang wurde im wahrsten Sinne des Wortes alles "platt gemacht":  viele Hütten und Häuschen der bisherigen Bewohner wurden niedergerissen. Auch die Wand unseres Ernährungszentrums wurde von Bulldozernern zerstört.

    Als Gemeinschaft haben wir aber schon vor ein paar Jahren vorausschauend für diesen Zeitpunkt vorgesorgt: Im neu entstehenden Stadtteil Turunga konnten wir ein Stück Land erwerben und dort ein neues Zentrum für soziale Aufgaben und Familienpastoral errichten.

     

    Dort möchten wir weiterhin Jugendlichen helfen, ihre Schulbildung zu komplettieren, und eventuell selber praktische Kurse anbieten. Es ist auch gut möglich, dass es wieder Bedarf nach Alphabetisierungskursen gibt, denn Bildung ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Gesellschaft und der persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen. Unsere Mitglieder in Turunga möchten in der nächsten Zeit vorwiegend Hausbesuche machen bei den Familien vor Ort, denn die Not ist sehr vielfältig. Danach möchten wir mit der Bevölkerung passende Sozialprojekte entwickeln. Ein großer Saal für Aktivitäten mit Jugendlichen ist bereits gebaut und einige Versammlungsräume sind entstanden. Wir hoffen, dass der Saal auch für größere Veranstaltungen vermietet werden kann, so dass dort ebenfalls eine Einnahmemöglichkeit da ist.

    Zudem ist das Gelände im Gegensatz zu Birere viel großzügiger angelegt. Es gibt genügend Platz für Angebote für Kinder, oder auch um kleine Gartenprojekte zu starten, Z.B. um den Anbau verschiedener Gemüsearten zu fördern, die zu einer guten Ernährung beitragen können, und diese den Menschen „schmackhaft“ zu machen.

    Die Überreste von des ehemaligen Stadtviertels Birere
    Das Gelände unseres neuen Zentrums
    Kathrin M. und Wivine N., die das Projekt begleiten, im Gespräch mit Familienangehörigen und Arbeitern im Projekt

    So hilft Ihre Spende in Turunga:

    Am Herzen liegen uns weiterhin die Schulkinder: Wir werden wie bisher in Birere unsere zurzeit 120 Sekundarschüler mit Schulgeld für den Besuch qualifizierter Schulen unterstützen, damit sie eine Chance auf eine bessere Zukunft haben.
    Auch 25 psychisch Kranke werden wir einmal monatlich mit Medikamenten weiter versorgen.

    • Schulgeld für Sekundarschüler: 300 € pro Schüler pro Jahr
    • Medizinische Versorgung von psychisch Kranken: 20 € pro Tag

    Für die Ausstattung des neuen Zentrums:

    • Eine Solaranlage zur Stromversorgung: 3800 €
    • Ein Fernseher für die Arbeit mit den Menschen im Zentrum: 900 €
    • Ein Drucker: 300 €
    • Eine 5000-Liter-Zisterne: 500€
    • Eine Handbibliothek: 2000 €