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    Andrang vor dem Gesundheits- und Ernährungszentrum Gikonko

    Gikonko

    Aktion "Leben!" für die Menschen in Gikonko

    Viele Menschen in Rwanda ziehen in die Städte, um den sozialen Aufstieg zu schaffen. Darunter leidet die Infrastruktur auf dem Land, vor allem die medizinische Versorgung. Als kleines Gegengewicht haben wir in der Hügelregion Gikonko im Süden des Landes ein Gesundheitszentrum übernommen und erweitert.
    Die Gruppe vor Ort um Dr. Uta-Elisabeth Düll sorgt sich um:



    • medizinische Versorgung,

    • Ernährungshilfen für Kinder,

    • Ermöglichung von Schulbildung,

    • Hausbau für arme Familien,


    engagiert sich aber auch in der pastoralen Arbeit der Kirchengemeinde vor Ort.

    Gesundheits- und Ernährungszentrum

    Trotz aller Aufbrüche und Anstrengungen zur Verbesserung der Situation im Land gibt es immer noch eine große Zahl an unterernährten Menschen, vor allem Kindern. Durch spezielle Nahrungsergänzung können wir vielen schon im Frühstadium helfen. Natürlich wäre nicht nur in diesem, sondern auch in vielen anderen Gesundheitsbelangen eine bürgernahe Erstversorgung durch Gesundheitsarbeiter auf den Hügeln sehr wünschenswert. Aber auch diese müssen geschult und ausgestattet werden, um effektiv zu arbeiten.


    Auch für das Gesundheitszentrum werden wir weiterhin Zuschüsse benötigen, denn obwohl wir eine "Krankenversicherung" eingeführt haben, durch die alle einen – wenn auch kleinen – Beitrag zu den Kosten leisten, müssen wir gut ausgebildete Mitarbeiter auch gut bezahlen, damit sie nicht 'abwandern'.


    Nicht zuletzt ist es die Möglichkeit, Hydrocephalus- und Spina-Bifida-Patienten, zu operieren und zu behandeln, die dem Gesundheitszentrum einen Ruf als "letzte Rettung" für solche Kinder eingebracht haben. In Rwanda gibt es diese Möglichkeit sonst nirgends, und durch die Operation können viele von ihnen zumindest vor weiteren Schäden bewahrt werden.

    Neben dem "ganz normalen Wahnsinn" eines Krankenhauses – Verkehrsunfälle, Knochenbrüche, Kinder mit Malaria oder Durchfall, bei denen manchmal nur wenige Minuten bleiben, um eine lebensrettende Infusion anzulegen, das Fieber zu senken oder Blut zu transfundieren – liegen uns die vielen chronisch kranken Patienten am Herzen, die wir mit ihrer Epilepsie, mit Bluthochdruck, Asthma oder Diabetes einmal im Monat sehen. Die meisten halten ihre Konsultationstermine sehr treu ein, denn sie wissen von den Vorteilen einer regenmäßigen Therapie, v.a. die Epileptiker.


    Eine besondere Herausforderung bedeutet weiterhin die Versorgung der vielen Schwangeren, die zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. Mittlerweile sind zwar für die "Maternité" neue Schlafräume und sanitäre Einrichtungen fertiggestellt – denn auf jede Patientin und während der gesamten Wartezeit auf die Geburt kommt dazu noch der oder die in Rwanda übliche KrankenbegleiterIn. Nun sind es aber die Räumlichkeiten der Frauenstation und v.a. auch unser gplantes Reha-Zentrum für Spina-Bifida-Kinder, die bauliche Maßnahmen bzw. Sanierung benötigen. Doch dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

    Das Ernährungs- und Gesundheitszentum Gikonko
    Der Andrang ist gewaltig
    Kind im Nahrungsergänzungsprogramm
    Die Kinder, die mit einem Wasserkopf geboren wurden, liegen uns besonders am Herzen.
    medizinische Versorgung
    Neue Räumlichkeiten lindern jetzt die vorher drangvolle Enge auf der Entbindungsstation.
    Schule in Gikonko

    Hoffnung säen, um Zukunft zu ernten

    Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Instituts in Gikonko liegt im Bereich der Bildung. In Rwanda sollen möglichst alle Kinder zur Schule gehen. Die Unterrichtsräume sollen von der Bevölkerung geschaffen werden, aber die meisten unserer Bürger sind damit finanziell überfordert. Dank großzügiger Hilfe aus Deutschland konnten wir beim Bau von Schulgebäuden helfen, und können bei Bedarf auch SchülerInnen unterstützen, deren Familien einen Schulbesuch sonst nicht ermöglichen könnten.


    Viel gravierender als die fehlenden Schulräume ist allerdings der Mangel an Wohnraum für  ärmere Familien. In den vergangenen Jahren mussten die traditionellen, strohgedeckten Rundhütten fast alle abgerissen werden; sie sollten durch "moderne Häuser" ersetzt werden. Leider fehlt den meisten Menschen dazu das Geld, denn Baumaterial ist teuer. Je nach Möglichkeiten der Betroffenen und auch Dank der Hilfe aus Spenden finden wir eine individuelle Lösung zusammen mit den jeweiligen Familien.


    Ein Mitglied des Instituts engagiert sich in Gikonko auch in der kirchlichen Pastoral. Dazu zählen zum einen Kommunion- und Firmvorbereitung, an denen derzeit in beiden Gruppen je ca. 90 Personen teilnehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die katechetische Arbeit mit einigen Frauengruppen. Zu denen aber, die nicht selbst kommen können, müssen wir hingehen: zu kranken oder gebrechlichen Menschen auf den Hügeln, um sie zu besuchen und ihnen die Krankenkommunion zu bringen. Für viele von ihnen ist es gerade dieses unscheinbare und wenig spektakuläre Engagement, das ihnen Hoffnung und Zukunft schenkt – auch und gerade dort, wo materielle Hilfe an ihre Grenzen kommt.

    So hilft Ihre Spende:



    • Krankenkassenbeitrag: 3 € / Jahr und Person

    • Milchpulver für die Kleinsten: 10 € / Monat

    • Ergänzungsnahrung für Arme und Kranke: 2€ / Woche

    • Eine Decke: 10 €

    • Gehhilfen für Kinder: 25 €

    • Eine Fahrt nach Kigali und CT-Untersuchung: 100 €

    • Baumaterial für ein Wohnhäuschen: 800 €

    Diese Informationen können Sie auch als Flyer herunterladen (403 KB).
    Wir schicken Ihnen auch gern die gewünschte Anzahl Flyer zu
    - sprechen Sie uns an!


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