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    Armenfonds Goma

    Armenfonds Goma

    Wer einmal durch die Gassen von Birere gegangen ist, der spürt schon nach wenigen Schritten: hier ist einer der Orte, an den es die Ärmsten der Armen verschlägt – und doch nur ein Ort von vielen. Hier stranden auch die, die nicht mehr weiterwissen: Flüchtlinge und Binnenvertriebene aus den unzähligen bewaffneten Konflikten der Region, die oft alles verloren haben oder wegen der gefährlichen Situation nicht in ihre Heimatdörfer zurückkehren können.


    Über die Arbeit in unserem Ernährungszentrum in Birere hinaus versuchen wir auch dort zu helfen, wo wir auf Notsituationen stoßen, und möchten Ihnen – stellvertretend für viele andere – ein wenig erzählen von einigen Menschen, denen wir dabei begegnet sind:


    Im Centre begleiten wir nicht nur eine Gruppe von Aidskranken, sondern betreuen auch 15 psychisch Kranke. Ange wirkt wie ein liebenswürdiges junges Mädchen, sie wurde vor 18 Jahren von Soldaten vergewaltigt und ihr Sohn wird von uns mit Schulgeld unterstützt. Die Mutter von Ange kümmert sich gut um sie und begleitet sie zum monatlichen Treff für die Medikamentenausgabe in unserem Zentrum und zum Gespräch mit einer angestellten Sozialarbeiterin dort.



    Pascasi mit ihrem Reha-BuggyPascasi, 15, bekam mit Hilfe von „Kinder brauchen Frieden" einen Reha-Buggy, so dass sie nun nicht mehr auf dem Boden robben oder von ihrer Pflegemutter getragen werden muss, die nach dem Tod von dessen Mutter das durch eine Meningitis-Erkrankung schwer behinderte Mädchen angenommen hat. Bei einem Besuch in deren Haus allerdings stellte sich heraus, dass dieses vollkommen baufällig und obendrein der Boden so uneben war, dass der Buggy wohl kaum lange durchgehalten hätte. Zum Glück gehörte das Gelände dieser Frau – von daher konnten wir ihnen ein neues kleines Häuschen bauen!


    Unser Mitglied Wivine Nirere beim HausbesuchAuch für die Familie dieses autistischen Mädchens konnten wir vor Jahren mit Unterstützung unserer Spender ein Häuschen bauen. Doch nun ist ihre Mutter schwer krebskrank und hat Aids, so dass sie wohl nicht mehr auf Dauer für ihr behindertes Kind da sein kann. Die Schwester des Mädchens bekam bisher Schulgeld von uns, hat aber jetzt die Schule abgebrochen, weil sie sich um die Familie und ihre behinderte Schwester kümmern muss ... und wir werden die Familie immer wieder einmal besuchen müssen, um zu schauen, was an Hilfe nötig ist.

    Unsere Bitte um Unterstützung für den Armenfonds Goma:

    Die Liste der Notlagen ist lang, in denen wir mit Ihrer Hilfe schon geholfen haben und weiter helfen möchten:



    • Bei Bedarf gewähren wir Einzelpersonen Geld, um z.B. einen Kleinhandel beginnen zu können – und damit ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen!

    • Wir unterstützen Menschen mit Mietzahlungen, die ansonsten ihr „Dach über dem Kopf" verlieren würden

    • Wir helfen Kranken, die ihren Krankenhausaufenthalt oder Medikamente nicht aus eigener Tasche bezahlen können

    • Die Familien von Inhaftierten, besonders deren Kinder, brauchen Hilfe, wenn Vater oder Mutter im Gefängnis sind

    • Die Betroffenen von Unglücksfällen, z.B. Verkehrsunfälle oder der in Birere immer wieder vorkommenden Brände, können sich meist aus eigener Kraft nicht mehr helfen und brauchen Unterstützung


    • ... und vieles andere mehr ....