Armenfonds Goma
Seit mehr als 30 Jahren leben und leiden die Menschen in der Nord Kivu Region im Ausnahmezustand. Ob anhaltende Rebellenkonflikte, Epidemien wie Ebola und Corona oder der Vulkanausbruch des Nyiragongo im Mai 2021 – die Menschen kommen einfach nicht zur Ruhe. Im November 2022 flammte erneut ein Konflikt auf zwischen dem kongolesischen Militär und den M-23-Rebellen, die nach 10 Jahren Pause mit Unterstützung angrenzender Nachbarstaaten erneut in die Region eingefallen sind und Anfang 2025 in brutalen Kämpfen u. a. auch die Regionalhauptstadt Goma erobert haben. Wieder einmal droht sich dieser sehr gewaltsame Konflikt auf die gesamte Region der Großen Seen auszuweiten, da auch andere Nachbarländer mit involviert sind. Dies wiederum erzeugt massive Flüchtlingswellen, diesmal weg aus Goma zurück ins Unland, da die riesigen Flüchtlingslager in und um die Stadt alle binnen 72 Stunden aufgelöst und verboten wurden.
Da die Zugangsstraßen und Wege durch die Kriegsereignisse häufig gesperrt und unpassierbar sind, kann die Stadt kaum noch mit den wichtigen Lebensmitteln aus dem Hinterland versorgt werden. Dadurch verschärfen sich die Herausforderungen für die ärmsten Bewohner in der Stadt zunehmend. Ob es gelingen wird, den Konflikt zu beenden? Mehr als fraglich ...
So liegt über der unmittelbaren Zukunft sehr viel Unsicherheit, aber die Hoffnung auf bessere Zeiten ist fest verankert in den Herzen aller Kongolesen, und auch unsere Gruppe vor Ort will weiterhin so gut wie möglich allen Hilfsbedürftigen beistehen und ihnen helfen, die Hoffnung nicht zu verlieren.
Unsere Bitte um Unterstützung für den Armenfonds Goma:
Dank ihrer solidarischen Hilfe können wir mit Geldern aus dem Armenfonds schnell und unbürokratisch helfen wo die Not am größten ist….
- Für Lebensmittel-Kits und Nothilfe für Bedürftige benötigen wir derzeit ca. 600 Euro pro Monat.
- Krankenversorgung: ca. 20 Euro pro Person und Monat
