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    Armenfonds Guatemala

    Armenfonds Guatemala

    Guatemala, das „Land des ewigen Frühlings", ist reich an uralten Kultur-, an Natur- und Bodenschätzen – und doch sind Teile der Bevölkerung immer noch bitter arm, weil es nur wenig bezahlte Arbeit gibt, sie nur wenig Land besitzen oder die Klimaverhältnisse sich so verändert haben, dass die Ernten vertrocknen.
    Der Armenfonds unserer Gemeinschaft soll Mittel für Notfälle bereithalten: für familiäre Katastrophen wie die nicht geplante große Krankenhausrechnung, für die Mitfinanzierung einer Wohnung, oder für Saatgut, damit wenigstens etwas im nächsten Jahr wachsen kann... Aber auch bei den „großen Katastrophen" können wir nicht zusehen: den Erdbeben und Vulkanausbrüchen, die viele Opfer fordern und durch die die Überlebenden alles verlieren ... oder den tropischen Wirbelstürmen und sintflutartigen Regenfällen, die das Land heimsuchen und zu Überflutungen, Erdrutschen und Zerstörung führen.
    In all diesen Notlagen versuchen wir mit unseren bescheidenen Möglichkeiten zu helfen – mit der Finanzierung neuer Unterkünfte für Vulkanopfer, durch die Maisprojekte in verschiedenen Dörfern des Landes, mit kleinen Hilfen im Einzelfall...

    Ein solcher „Einzelfall" ist Don Rigoberto – nach einem Busunfall auf dem Weg zur Arbeit an die Küste gelähmt und in allem auf die Hilfe seiner Tochter angewiesen.
    Dank der Hilfe unserer Spender konnten wir einen Rollstuhl kaufen und ihm helfen, einen kleinen Dorfladen zu eröffnen, so dass die Familie trotz des Unfalls wieder eine Lebensgrundlage hat!



    Im Rahmen der Frauenpastoral ist in San Pedro Pinula ein Modell entstanden, wie Frauen zum Unterhalt ihrer Familien beitragen können: unsere Gruppe dort bezieht im Großeinkauf das Material zum Flechten von Taschen oder Schalen, lehrt die Frauen die Herstellung der Rahmen und die nötigen Flechttechniken – und aus dem Erlös der fertigen Produkte, die die Frauen eigenständig herstellen und verkaufen können, können sie neues Material kaufen und ihre Familien unterstützen. Mittlerweile hat ein Mitglied des Instituts dieses Idee übrigens auch nach El Palmar gebracht und auch dort Frauen angelernt ...



    In San Carlos Alzatate, Palmar und mittlerweile auch im Casa San Benito unterrichten wir Frauen in Naturmedizin. Sie lernen, wie sie aus Aloe Vera und anderen Pflanzen Cremes, Hustensaft, desinfizierende Reinigungsmittel, aber auch Shampoo etc. herstellen können. Unsere Mitglieder zeigen ihnen, wie es geht, damit die Frauen dann selbst diese Produkte herstellen und eigenständig verkaufen können, um damit zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.

    Hilfe – zur Selbsthilfe

    Sie sehen: vor allem liegt uns daran, unsere Hilfe möglichst so zu gestalten, dass sie nicht abhängig macht, sondern im Gegenteil zu neuem eigenverantwortlichen Handeln befähigt. Dennoch werden wir weiter auch punktuell helfen müssen, wenn die Not zu groß wird und schnelle Hilfe gebraucht wird:



    • Für das Jugendzentrum in Petén: 20 neue Betten für Jugendliche à 80 Euro

    • Maisverteilung für bedürftige Familien: Preis für 50 kg Mais derzeit ca. 20-25 €

    • und in den 1000 eigentlich kleinen Dingen des Lebens, die für arme Menschen aber oft eine unüberwindliche Schwierigkeit darstellen:
      z.B. Fahrten zum Armenkrankenhaus in der Hauptstadt, Medikamente, Hygieneartikel ...


    Auch Sie können uns helfen, die oft schweren Lasten der Menschen in Guatemalas mitzutragen, ihnen abzunehmen, was abzunehmen ist, oder sie einfach zu begleiten – mit Ihrem Wohlwollen, Ihrem Gebet, oder Ihrer Spende.