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Vulkane am Átitlan-See

Guatemala

'Land des ewigen Frühlings' Busbahnhöfe - Brennpunkte der Gewalt Casa San Benito Landprojekt San Pedro Pinula

44 Mitglieder

Ca. 15 Millionen Einwohner zählt das Land Guatemala, der bevölkerungsreichste Staat Zentralamerikas. Ein Großteil der Einwohner sind Nachfahren der Maya, der Rest europäischer oder asiatischer Abstammung. Die offizielle Sprache ist Spanisch, daneben gibt es 21 Maya-Sprachen.

Das „Land des ewigen Frühlings“ ist immer wieder ein Anziehungspunkt für viele Touristen, die sich sowohl von der Schönheit der Natur als auch von der Liebenswürdigkeit der Bewohner und ihren religiösen und kulturellen Bräuchen in den Bann gezogen fühlen.


Was der flüchtige Blick des Besuchers jedoch kaum zu sehen bekommt, sind die seit Jahren anhaltende Gewalt und Kriminalität, Drogen- und Kinderhandel und die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Familien, die durch die Emigration ins Ausland oder die Migration im eigenen Land einen Ausweg aus der Misere suchen. Guatemala leidet unter extremen sozialen Gegensätzen. Die immer größer werdende Kluft zwischen der begüterten und privilegierten Oberschicht und der wachsenden Zahl derer, die für ihr Überleben nicht einmal mit dem Existenzminimum rechnen können, steigt von Tag zu Tag. Der Kampf der Kirche und vieler Menschen guten Willens um soziale Gerechtigkeit scheint oft ins Leere zu laufen.


Im Jahr 1965 machten sich die ersten drei Frauen der Gemeinschaft nach Guatemala auf. Heute sind es 42 Guatemaltekinnen und zwei Deutsche, die in sechs Gruppen an verschiedenen Orten im Land unter unterschiedlichen Bedingungen leben und arbeiten. Der gemeinsame Schwerpunkt für alle Gruppen und Projekte ist der Kampf gegen Ungerechtigkeit und Armut.

Mehr davon in den Berichten aus den einzelnen Projekten.