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Auf dem Weg zur Schule

Schulgeldprojekt Save

Für eine bessere Zukunft

In Gikonko wurde in Gemeinschaftsarbeit der Bevölkerung und dank Spenden aus Deutschland bereits ein neues Schulgebäude errichtet, ... ... so dass jetzt ein neues zweistöckiges Gebäude die alten baufälligen Schulräume ersetzt, - ... sehr zur Freude der SchülerInnen! Noch schauen diese Jungs ganz frech in die Kamera, aber für viele ist der Weg in die Zukunft voller Dornen und Steine. Maria Goretti M., Mitglied des Instituts, im Gespräch mit SchülerInnen aus Save Die Verbundenheit bleibt - weit über das Schulalter hinaus
Seit einigen Jahren forciert der Staat in Rwanda die Schulbildung der Kinder. Aus gutem Grund. Es sollen möglichst alle Kinder zur Schule gehen – und die Unterrichtsräume sollen von der Bevölkerung geschaffen werden. Vieles ist in dieser Hinsicht schon geschehen, und z.B. in Gikonko konnte auch das Institut dank großzügiger Hilfe aus Deutschland schon Schulgebäude bauen, da die Bürger damit finanziell völlig überfordert waren.

Es zeigt sich aber, dass das nicht ausreicht, weil gerade in den ländlichen Regionen Rwandas ärmere Familien nicht in der Lage sind, das Schulgeld für ihre oft zahlreichen Kinder aufzubringen. Zwar übernimmt in Rwanda (im Gegensatz z.B. zum Kongo) der Staat die Schulgebühren für die ersten sechs Grundschuljahre, aber dennoch fallen für Schuluniformen und Unterrichtsmaterial Kosten an, die diese Familien nicht aufbringen können.

Die Gründe sind vielschichtig: Manche Familien sind schlicht zu arm, bei anderen ist vielleicht der Vater im Gefängnis oder tot, und die Mütter müssen dann irgendwie allein das Überleben der Familie sichern – und wenn schon für den Lebensunterhalt das Geld fehlt, ist natürlich auch keines für die Schule übrig, und der Zugang zu Bildung rückt ins Reich der (Wunsch)Träume, und der weitere Weg ist dann oft vorgezeichnet: Abwanderung; der Versuch, als Handlanger in den Städten zu überleben, Kriminalität, Elend ...

Jede(r) einzelne zählt!

In solchen besonderen Notlagen helfen wir als Gemeinschaft. Unterstützt werden zur Zeit ca. 100 Schüler und Schülerinnen in unterschiedlichen Schulformen, ab der Sekundarschule und auch für die Oberschule.

Gerade die sechs Sekundarschuljahre können mit allen ‚Nebenkosten‘ (Matratzen, Bettwäsche, Eimer, Seifen, Koffer etc.) sehr teuer werden, da manche Schultypen nur besucht werden können, wenn auch das angeschlossene Internat mit besucht wird. In den ersten drei Sekundarschuljahren sind die Unterrichtsfächer zwar in allen Schulen dieselben, aber ab dem 4. Jahr sind sie berufsorientiert, und spätestens dann wird gegebenenfalls ein Internatsbesuch notwendig, wenn die SchülerInnen ihre Ausbildung abschließen möchten.

In Absprache mit der Caritas in Butare nehmen wir die Schüler in unser Programm auf. Neben der materiellen Hilfe ist uns auch eine personelle Begleitung der SchülerInnen wichtig, um ihnen in ihren oft schwierigen Lebensumständen wenigstens punktuell etwas beizustehen. Außerdem werden die Kosten für ihren Schulbesuch übernommen und auch die eine oder andere Beihilfe für Bücher, Schulkleidung etc. kann gewährt werden, je nach Situation der einzelnen SchülerInnen und ihrer Familien.

Somit ist – auch dank Ihrer Spende – für diese jungen Menschen der Weg frei in eine bessere Zukunft.

 So hilft Ihre Spende:

  • Schulkosten Sekundarstufe ohne Internat: pro Jahr 60 €
  • Sekundarstufe mit Internat: pro Jahr 180 bis 300 €
  • Schuluniform: ca. 20 €
  • Unterrichtsmaterial: ca. 15 €