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Über steinige Wege den Glauben in die Bergdörfer bringen

San Pedro Pinula

Mit den Menschen der Bergdörfer das Leben teilen

In der steinigen Bergregion lebt es sich schwer. Ein wichtiges Anliegen ist für uns die Frauenpastoral... ... denn wenn die Männer Arbeit in der Stadt haben, bleiben Frauen und Kinder oft allein zurück. Versammlung der Schul-Stipendiaten. no-imgMaisprojekt in San Pedro Pinula Unbezahlbar: Persönliche Zuiwendung.

„Wie Mairegen“, der nach vielen Monaten Trockenheit das Land zur Aussaat bereitet, sei unsere kleine Gruppe. Das sagte zu Beginn unseres Apostolats im Dorf San Pedro Pinula im Jahr 1993 der dortige Gemeindepfarrer. Er musste es wissen: Trocken, steinig und heiß ist das tropische Land im Osten Guatemalas in der Diözese Jalapa. Nur mit dem Pickup war es zu dieser Zeit erreichbar, weil normale Autos diesen Dienst nicht leisten konnten.

Unsere Gemeinschaft will in den Bergdörfern, die zur Gemeinde gehören, zum Aufbrechen des Gottesreiches beitragen – wenn auch zwischen vielen Steinen. Bald kristallisierten sich erste Aufgaben heraus: Der Bischof von Jalapa, Monseñor Avila, vertraute uns vor allem die Frauenbildung an. Bereits nach zwei Jahren werden die ersten Katecheten unter den Einheimischen ausgebildet.

Hilfe zur Selbsthilfe leisten

Als dann das Gesundheitsministerium wegen einer Zusammenarbeit auf die Kirche zukommt, ist es wiederum unsere Gruppe, die der Bischof mit der neuen Herausforderung beauftragt. Zunächst geht es um vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen, für die Helfer ausgebildet werden – Hilfe zur Selbsthilfe.

Aber auch Jugendarbeit, die Gestaltung der Liturgie und immer wieder die Gruppen der Frauenpastoral sind Schwerpunkte der Arbeit. Denn die Frauen leiden am meisten, wenn ihre Männer weit entfernt in der Stadt arbeiten oder ihre Armut im Alkohol zu ertränken suchen. So geht unsere Gruppe gemeinsam mit der Bevölkerung Wege und ist dabei in ihrer Mitte. Wege werden aber auch ganz praktisch angelegt – ein Schotterweg, der auch ohne Vierradantrieb befahrbar ist, entstand mit Hilfe der deutschen Spender. Die Landprojekte „El Aguacatillo“ und „Las Vegas“ verschaffte den Ärmsten Parzellen von Ackerland und dazu Hilfe zum Hausbau. Auch Hilfen zum Schulbesuch Form von Schulgeld, Uniformen und Rucksäcken sind notwendig.

Hunger und spirituelle Armut lindern

Noch heute ist das Zusammenleben mit unserer Gemeinschaft für die Bevölkerung von großem Wert. Durch die beständige Zuwendung in geistlicher und materieller Hinsicht können wir die Spiralen von Gewalt, Hunger und spiritueller Armut zumindest für einige durchbrechen. Damit wir bei den Ärmsten über unser Mitgehen und Begleiten hinaus auch weiterhin mit dem täglichen Mais, mit Schulgeld und mit Einzelfallhilfe in besonderen Situationen die Not lindern können, benötigen wir Ihre Hilfe.


So hilft Ihre Spende in San Pedro Pinula

  • Preis für einen Zentner Mais: 20 €
  • Unterstützung für die Berufsausbildung eines jungen Menschen: 100-350 € / Monat