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Fischer in Rwanda

Rwanda

Dicht besiedeltes 'Land der 1000 Hügel' Not hat viele Gesichter Das Gesundheits- und Ernährungszentrum Gikonko 'Zeugnistag' in unserer Ecole Maternelle in Save Ohne finanzielle Unterstützung könnten viele Jugendliche nicht weiter die Schule besuchen Pio ist ca. 20 Jahre alt, und durch seine Behinderung hat er immer wieder Unfälle Pastorale Arbeit in Gikonko

Rwanda ist ein Binnenstaat in Ostafrika, ein wenig kleiner als Belgien. Wegen seiner typischen Landschaft wird Rwanda auch als „Land der tausend Hügel“ bezeichnet.
Es zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas, und ist mit 432 Einwohnern pro km² zugleich auch eines der am dichtesten besiedelten.


Einige Schwerpunkte der Arbeit des Instituts in diesem Land lassen sich wie folgt umschreiben:

  • Es ist uns eine ständige Versöhnungsarbeit aufgegeben für die durch Hass, Vorurteile und Traumata verwundeten und belasteten Menschen:
    In Gesprächen mit Einzelnen,
    der Schaffung von Gesprächs- und Gebetskreisen,
    durch unterstützende Hilfe für die Ausbildung von professionellen therapeutischen Helfern,
    sowie auch durch das Zeugnis unserer internationalen Gemeinschaft.

  • In einem Gesundheits- und Ernährungszentrum übernehmen wir Verantwortung im Dienst an den Kranken. Dieser umfasst ein ganzes soziales Netzwerk von Hilfe, Begleitung und Unterstützung der betroffenen Familien bis hin zur Förderung von Projekten für besonders an den Rand gedrängte Volksgruppen.

  • Investieren in die Zukunft hat nicht nur eine materielle Seite. Die Chancengleichheit für Kinder aus armen Familien und die Bildung im Kindesalter sind neue Herausforderungen, denen wir uns gerne stellen wollen. Deshalb haben wir Anfang 2014 im Zentrum in Save einen kleinen Kindergarten eröffnet. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres im Januar 2016 wird er nun seine volle Kapazität erreichen.

  • Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist finanzielle Hilfe und personelle Begleitung für SchülerInnen - derzeit sind es über 100 Jungen und Mädchen, die diese Unterstützung erhalten.
    Auf diese Weise versuchen wir, der Tendenz zur Migration innerhalb des Landes und dem Zunehmen der Straßenkinder in den Städten zu begegnen.

  • Wo auch immer wir leben und zu helfen versuchen, geht es um „Solidarität auf Augenhöhe“: Vor allem die Kranken, die Familien, die Kinder und alten Menschen im Milieu um uns herum lernen - durch regelmäßige Besuche, Treffen und gegenseitige Hilfe - füreinander einzustehen.
    In besonders schwierigen Situationen, von denen wir bei Besuchen auf den Hügeln oder in der 'Sprechstunde' im Centre in Save erfahren, ist auch konkrete Einzelfallhilfe und materielle Unterstützung nötig.

  • Wir sind immer und überall aufgerufen, den guten Samen des Evangeliums zu säen: durch unsere pastorale Mitarbeit in verschiedenen Gemeinden, durch Evangelisierung und katechetischen Unterricht und durch unser Leben in Gebet und Arbeit.