• Aktuelles
  • Über uns
  • Weltweit
  • Missionsprojekte
  • Berufung
  • Begegnung
  • Downloads & Links
  • Kontakt
  • de en es
    Kreuzwegstationen im Park des Instituts St. Bonifatius VIII

    II

    2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf sich (Joh 19,17)

    Wehrlos. Es gibt nur noch einen Weg.
    Nichts anderes bleibt Ihm übrig – und manchmal auch uns.
    Schicksalsschläge. Krankheit. Gewalt. Krieg. Das Unausweichliche.

    Wenn alles ausweglos scheint,
    dürfen wir Ihn bitten um die Kraft, standzuhalten wie Er.
    Und Er wird uns hören.

    II. Station

    IV

    4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

    Liebe, die mitgeht.
    Liebe, die nicht festhält und doch Halt gibt.
    Die nicht ändern kann, aber da ist: einfach nur da.
    Die Nähe schenkt. Und: Trost, wo niemand trösten kann.
    Ein einziger, letzter, zärtlicher Blick
    wird Kraft für den Weg.

    IV. Station

    VI

    6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

    Nicht wegschauen.
    Die Not sehen, die Andere vielleicht nicht sehen wollen. Und:
    Das Kleine tun, das man tun kann.
    Einfach so. Ohne nachzudenken.

    Und dankbar spüren: auch ich bin gesehen.
    Sein Blick ruht auf mir. Und bleibt.

    VI. Station

    VIII

    8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen (Lk 23,27ff.)

    „Weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder!"1
    Aber auch um die Hoffnung, die Er war, trauert eine Mutter:
    eine von zu vielen in Jahrhunderten voller Kriege und Gewalt.

    Doch gerade aus Tränen wächst das Mitleid:
    denen zu helfen, deren Tränen zu trocknen in unserer Macht steht.

    VIII. Station

    X

    10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt (Joh 19,23-24)

    Nichts von dem,
    was hier geschieht, was einst geschah und noch geschehen wird,
    wird je vergessen.

    Die Würde, die sie Ihm zu nehmen trachten,
    die Würde aller Bloßgestellten
    bleibt doch bei Gott geborgen: für immer heil und unversehrt.

    X. Station

    XII

    12. Station: Jesus stirbt am Kreuz (Lk 23,44-46)

    Erdrückt, zerbrochen, todesmatt:
    'Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.'"3
    Blindes Vertrauen über Sicht- und Sagbares hinaus:
    In Vater-, in Mutterhänden bleibt geborgen alles Leben, aller Tod.
    Trotzdem glauben. Das Dunkel nicht fürchten.
    In Gottes Hände mein Vertrauen setzen.

    XII. Station

    14. Station:

    Jesus wird ins Grab gelegt (Mk 15,46)

    Das Grab als Ende aller Wege. Der Tod hat stets das letzte Wort.
    Doch einmal, erstmals wird ihm widersprochen –
    die Liebe bahnt sich eine Spur aus Licht,
    die aus dem Tod ins Leben führt:

    „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?"4
    Im Grab hält es das Leben nicht.

    XIV. Station

    1 Lk 23,28   2 Lk 23,34  3 Lk 23,46   4 Lk 24,5

    Bibeltexte: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart.
    Alle Rechte vorbehalten. Abdruck mit freundlicher Erlaubnis des Kath. Bibelwerks Stuttgart.