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Lebenszeugnisse von Institutsmitgliedern

"Verkünde das Evangelium. Wenn nötig, nimm Worte dazu."


Der Hl. Franz von Assisi, der dieses Wort geprägt hat, ist zwar schon fast 800 Jahre tot -
aber besser können wir es auch nicht sagen!
Ob wir es auch leben können, steht allerdings noch einmal auf einem ganz anderen Blatt ...
und doch ist es genau das, was wir leben möchten: Das Evangelium zu verkünden, ohne viele Worte zu brauchen, einfach durch unser Da-Sein, So-Sein, Gottgeweiht-Sein; ohne äußere Kennzeichen, mitten in der Welt.
Manchmal brauchen wir allerdings auch Worte dazu - um zu erzählen von diesem Leben, von unserer Berufung, vom rufenden Gott.
Anlässlich des "Jahres des geweihten Lebens" 2015, das Papst Franziskus ausgerufen hat, kommt deshalb auf dieser neuen Seite unserer Homepage jeden Monat ein anderes Mitglied unserer Gemeinschaft zu Wort. Jede berichtet auf je eigene Weise über ihre Berufung und ihren Weg im Institut St. Bonifatius.
Bis zum Abschluss dieses besonderen Themenjahres in der katholischen Kirche (am "Tag des geweihten Lebens", 2. Februar 2016) entsteht so ein buntes Kaleidoskop von Portraits, quer durch alle Altersstufen, Nationalitäten und Einsatzorte der Frauen des Instituts.

Und: es ist zwar nicht unbedingt nötig ... aber wir nehmen gerne Worte dazu!



Lebenszeugnisse von Mitgliedern des Instituts St. Bonifatius

Agnes S. (*1942), Hauswirtschaftsleiterin
Die Entstehung meiner Berufung zum geweihten Leben ist atypisch: weder suchte noch wollte ich sie. Darum begleitet mich bis heute das Staunen über Gottes Wege.  
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Maria W. (*1957), Erzieherin
Ob es das war, was mich so anzog? Ohne Tracht und ohne Tam-Tam mit und für die arme Bevölkerung zu leben und zu arbeiten? Ich weiß es nicht. Jedenfalls war ich Feuer und Flamme und diese Begeisterung spüre ich noch heute.
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Margret S. (*1925), Fürsorgerin und Fotografin

In unserer Bibliothek gibt es ein Buch, da erzählt ein Familienvater seine Lebensgeschichte. Er gab ihr die Überschrift: "Manchmal schlimm - immer schön!" Das könnte auch die Überschrift zu meiner Geschichte sein.

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Marie-Concilie U., Rwanda (*1966)
Ich wurde für einige Tage in die Gemeinschaft eingeladen. Ich kam dort an, und wer öffnete mir die Tür? Eine „Umuzungu“, eine Europäerin! Ich bekam den Schock meines Lebens! In meinem Herzen fragte ich mich, wie ich denn ein ganzes Leben bei ihnen verbringen sollte, wenn ich außer meiner Muttersprache keine andere Sprache konnte!
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Evelyn B. (* 1962)
Ehe die Entscheidung feststand, fuhr ich als Teenager zusammen mit meiner Freundin alle Klostergemeinschaften in der DDR ab. Mit unseren großen Koffern haben wir sicher bei der einen oder anderen Schwester falsche Hoffnungen geweckt! Am Ende blieb dann für mich das Institut St. Bonifatius übrig – was ich eigentlich schon vorher wusste...
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Maria L. (* 1947), Lehrerin
Zwar bin ich in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen, aber Theorie und Praxis des Glaubens waren mehr und mehr im Laufe der Jahre verdunstet. Wer hätte das deutlicher formulieren können als meine Mutter, die den Gründer der Gemeinschaft, Pater Cyprian Mayr OSB, warnte: 'Eines muss ich Ihnen sagen, Herr Pater; fromm ist meine Tochter nicht!'
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Elisabeth L. (* 1941), Korea
Es waren insgesamt drei Interessentinnen, die Pater Cyprian schließlich nach Deutschland einlud – und eine davon war ich. Ich besorgte mir einen Pass, packte meinen Koffer und kam im Frühjahr 1966 nach Deutschland. Ohne Rückfahrkarte und ohne Deutschkenntnisse; einfach so. Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, ob ich je wieder nach Korea kommen würde!
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Kerstin B. (* 1972), Betriebswirtin
Da ich durchaus Affinität zu Zahlen hatte, stellten unsere Verantwortlichen mir die Frage, ob ich nicht Wirtschaft studieren wolle. Und da es ja auch in Kirche Menschen geben muss, die rechnen können, konnte ich es mir vorstellen und so ging es nach Dortmund ins Studium.
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Candy L. (* 1991)
Gott hat mich auf eine außergewöhnliche Weise gerufen, mir auf verschiedene Weisen den Weg bereitet, er achtet nicht darauf, ob du die beste Ausbildung hast, ob du die Intelligenteste bist oder ob du die beste Familie hast. Er wählt aus reiner Liebe. Er möchte, dass du antwortest, aber er lässt dich frei und er zwingt dich nicht.
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Christel G. (*1932), Sozialarbeiterin
"Jugend ist kein Hindernis. Man wird jeden Tag älter." Das schrieb mir Pater Cyprian Mayr OSB, der Gründer unserer Gemeinschaft, 1949 als Antwort auf meine Anfrage. Ich war gerade mal 17 Jahre alt. Am liebsten hätte ich sofort meinen Koffer gepackt und wäre, zusammen mit einer Freundin, losgefahren. weiterlesen ...

Merche C. (*1972, Spanien), Sozialarbeiterin
Manchmal, wenn wir Lebensgeschichten von Heiligen oder Biografien wichtiger Personen lesen, hoffen wir, etwas Überraschendes zu finden: etwas, das sie von uns unterscheidet und das wir vielleicht nachahmen möchten, oder wir möchten ein Ziel erreichen, das sie erreicht haben. 
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