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Mit SeminarteilnehmerInnen in einem der Workshops

Seminare über "Persönliches Wachstum"

im Zentrum María del Camino

Elend hat viele Gesichter - oder keines Gespräche untereinander und mit Begleitpersonen der Kurse Gruppenarbeit in verschiedenen Konstellationen ... Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte und dem Bild von sich selbst Gerade für Mädchen aus der Indigena-Bevölkerung ist es besonders schwer, ein Gefühl für den eigenen Wert und die eigene Würde zu entwickeln ... sich als große Gemeinschaft erleben ... ... aus den Erfahrungnen anderer Jugendlicher lernen ... ... und in der Pause auch mal Fußball spielen!


Guatemala lebt seit Jahrzehnten in einer Situation der Gewalt. Generation um Generation wächst mit diesen Erfahrungen auf, und gibt sie an die nächste weiter.
Das ist ihre Lebenswirklichkeit - und sie kennen keine andere.
Aber nicht nur die objektive Lebenssituation der Menschen wird davon beeinflusst, sondern auch die je eigene Lebenseinstellung und die Entfaltung der Persönlichkeit: Man verletzt, wo man verletzt worden ist ...
 

"Hoffnung, die weiterträgt"

In dieser Situation fühlen wir uns aufgerufen, als Gemeinschaft besonders den Jugendlichen zu helfen, die im Kontext solcher Lebensumstände psychologisch und emotional am verletzlichsten sind und es immer mehr werden.
Zunächst zielt diese Hilfe darauf, ihnen bei der Verbesserung ihrer Situation zu helfen: ihnen eine Perspektive zu eröffnen, wie sie ihre Persönlichkeit und ihre Talente nicht nur entwickeln, sondern auch zum Aufbau einer besseren Zukunft für sich und Andere einsetzen können.

Aber viele Jugendliche haben schon sehr Schweres in ihrem jungen Leben erfahren und brauchen dringend konkrete Hilfe, um das Erlebte erst einmal zu verarbeiten. Doch diese Lebens-Hilfe muss ganzheitlich sein, wenn sie auf Dauer greifen soll. Deshalb geht es nicht nur darum, ihnen Werkzeuge anzubieten, um ihre persönliche Lebensgeschichte zu akzeptieren, so schmerzlich sie auch ist, und die Wunden und ihre psychologischen bzw. psychosomatischen Folgeerscheinungen möglichst  zu heilen. Es geht uns auch darum, sie im christlichen Glauben und in der Suche nach dem Sinn ihres Lebens zu stärken, so dass sie gerade in ihrer schwierigen Situation wieder neu erfahren können, dass Gott die Quelle der Liebe und der Ursprung eines erfüllten Lebens ist.

Konkrete Mittel dazu sind z.B. die Seminare über "Persönliches Wachstum": Werkwochen, die in sich ebenfalls wieder ganzheitlich angelegt sind und an denen gefährdete und unterstützungsbedürftige Jugendliche teilnehmen können:

  • Sie werden begleitet von Psychologen, Priestern und weiterem geschultem Personal; 
  • die Jugendlichen erhalten konkrete Hilfen, ihre Situation zu erkennen, sie ins Wort zu bringen, sich mit anderen TeilnehmerInnen auszutauschen und für sich selbst konkrete neue Perspektiven für ihr Leben zu erarbeiten.
  • Neben den Gruppen- und Einzelarbeiten sowie den evtl. notwendigen Gesprächen mit Psychologen und / oder anderem Begleitpersonal kommt auch die geistliche Dimension in diesen Werkwochen nicht zu kurz: in Gebet, Meditation und der Feier der Sakramente (Eucharistie, Sakrament der Versöhnung ...); und natürlich brauchen auch Spiel und Sport ihren festen Platz.

Aber das Personal für die Begleitung des Projekts und die Durchführung der Werkwochen muss bezahlt werden, und auch manche Jugendliche, die von derartiger Hilfe sehr profitieren würden, sind schlicht zu arm, um sich die Teilnahmegebühren an einem Kurs leisten zu können. Deshalb sind sie auch auf Ihre Unterstützung angewiesen.

 

So hilft Ihre Spende im Projekt:

  • Teilnahmegebühr an einer Werkwoche für eine/n Jugendliche/n: 150 €
  • Honorar pro Mitarbeiter: 100 €